Auf dem Weg zum Traumhaus
Entstehung des Projekts
Anfang Oktober haben sich 16 Fünftklässler und 2 Erzieher/innen auf den Weg gemacht. Aufgrund der akuten Raumnot entstand die Überlegung, ein Holzhaus anzuschaffen. Gerade Kinder in dieser Altersstufe brauchen Freiräume, um autonom handeln zu können; dies ohne ständigen Zugriff der Erwachsenen. Lernende Gemeinschaft Die Besonderheit dieses Projekts bestand darin, dass Kinder aus verschiedenen Klassen daran beteiligt waren und wir kein Geld zur Verfügung hatten. Hierbei ging es uns darum, mit einer Gruppe von Fünftklässler kooperatives Lernen zu initiieren und gleichzeitig das Zugehörigkeitsgefühl der einzelnen Fünftklässler zu stärken. Denn die Voraussetzung für eine lernende Gemeinschaft und das Projekt war, dass sich die Gruppe ein gemeinsames Ziel setzte, an dem alle Gruppenmitglieder Interesse hatten, bzw. dem alle zustimmen konnten.
- Lernen wird als sozialer Prozess verstanden, der die Möglichkeit bietet, Probleme auf kooperative Art und Weise zu lösen.
- Zugehörigkeitsgefühl
- Es wird betont, das Lernen durch Kooperation stattfindet und nicht durch Wettbewerb.
- Die Kinder wurden an Entscheidungen gleichberechtigt beteiligt.
- Wir haben, eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen, in der alle Kinder in ihrem Sein wertgeschätzt wurden. Dazu haben wir gemeinsam bestimmte Regeln zum Umgang miteinander ausgehandelt (z. B. niemanden beleidigen oder verletzen)
- Erreichte Ziele wurden gemeinsam gefeiert. (Genug Geld, die Bestellung, das Fundament ist fertig )
- Demokratisches Grundverständnis, Beteiligung der Kinder (Partizipation):
- Die eigene Sicht
Zur Vorbereitung der Kinder auf ein Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft gehört es, ihre Entscheidungsfähigkeit, ihre Fähigkeit zur demokratischen Teilhabe und Mitgestaltung sowie ihre Fähigkeit zur Verantwortungsübernahme zu stärken. Dies geschah in diesem Projekt, indem die Kinder bei anstehenden Entscheidungen, (z. B., welche Aktivitäten zur Spendensammlung infrage kämen), echte Wahlmöglichkeiten hatten, indem ihnen Verantwortung übertragen wurde, z. B. bei eigenständige Vorbereitung und Verkauf von Waffeln und Cocktails, und indem ihnen dabei verschiedene Handlungsmöglichkeiten offen standen.
Planung und Vorbereitung des Projekts
Nach der grundsätzlichen Entscheidung wie Geld für das Haus gesammelt werden sollte, wurde in diversen Kinderversammlungen näher besprochen, wie vorzugehen war. In dieser Phasewar es uns wichtig, dass viele Kinder, sich äußern und mit ihren Ideen zu Wort kommen konnten. Jedes Kind konnte in einer offenen, wertschätzenden Atmosphäre seinen eigenen Blick auf unser Projekt entwickeln und ausdrücken. So haben wir die Vorschläge der Kinder positiv und aufgegriffen und sie ermutigt ,Ideen zu entwickeln und mitzuteilen. Die Kinder beschrieben ganz unterschiedliche Vorstellungen und Ideen und es entwickelten sich lange Gespräche und Diskussionen. Für die Entwicklung ihrer Vorstellungen war es uns wichtig, den Kindern genügend raum und Zeit zur Verfügung zu stellen. Dies war wichtig, damit sich die Kinder in ihrer Individualität und mit ihrer Sicht auf die Welt angenommen fühlen konnten. Alle Kinder haben im gegenseitigen Austausch erlebt, dass verschiedene Blickwinkel und Ansichten zu einer Bereicherung führen.
Fragen der Vorgehensweise, wie wir zu Geld kommen, wurden bei einer späteren Feinplanung gemeinsam besprochen. Dabei fanden die Kinder kreative Lösungen, wie eine Idee umgesetzt werden kann.
Wie wir gemeinsam unser Ziel erreichen können, war der spannende und für alle Beteiligten lohnende Weg.
Ohne die tatkräftige Unterstützung einiger Eltern/Väter und den unermüdlichen Einsatz der beteiligten Kinder hätten wir unser Ziel nie erreichen können. Das V-Team sagt … ……Danke!






