Liebe Kinder, liebe Eltern, am Donnerstag, den 18.11.2010 gehen wir um 14.30 ins Kino Eva und schauen uns den Film Der Kleine Nick an.
Leider sind alle Plätze weg. Nicht traurig sein, demnächst gibt es wieder einen Kinoausflug. Infos dazu gibt es wie immer hier, auf den WWW-Seiten der Sternberg Schule.
Weitere Infos
Der kleine Nick
Spielfilm nach der gleichnamigen Kinderbuchserie von Ren Goscinny und Jean-Jaques Sempé, Frankreich 2009
Regie: Laurent Tirard, 91 min
Alles kommt anders, als man denkt
Der kleine Nick führt ein glückliches Leben: Er hat die besten Eltern der Welt, seine Kumpel sind prima, die Lehrerin ist nett an Nicks Leben soll sich bitteschön nichts ändern. Eines Tages erzählt Joachim, einer von Nicks Freunden, dass er zuhause nicht mehr beachtet wird, seit er einen kleinen Bruder bekommen hat. Er hatte nichts geahnt, nur seine Eltern seien auf einmal so nett zueinander gewesen und nun dreht sich alles um dieses schrumpelige und schreiende Baby.
Schon bald stellt Nick dieselben Verhaltensweisen bei seinen eigenen Eltern fest. Die Geschichte vom kleinen Däumling vor Augen hat Nick einen schrecklichen Verdacht: Auch er bekommt einen Bruder und Nick wird dann von seinen Eltern im Wald ausgesetzt, genau wie der Däumling in der Geschichte, die ihnen die Lehrerin erzählt hat. Genauso wie dessen Eltern werden auch Nicks Eltern wohl nicht mehr in der Lage sein, mehrere Kinder zu ernähren. Seine Kumpel raten ihm, die Eltern durch besonders braves Benehmen umzustimmen, damit sie ihn behalten. Kaum sind Nicks Eltern aus dem Haus, wird die Wohnung daher einer gründlichen Säuberung unterzogen. Mit Wasser, Seife und Wurzelbürste gehen die Freunde ans Werk und putzen und schrubben, dass die Tapeten von den Wänden fallen. Die Begeisterung von Nicks Eltern hält sich angesichts der verwüsteten Wohnung arg in Grenzen und auch der Plan, seine Mutter mit einem Blumenstrauß zu überraschen, bringt eher gemischte Resultate. Also gehen Nick und seine Freunde zu Plan B über: Ein professioneller Killer soll den zukünftigen kleinen Rivalen beseitigen. Doch wo und wie bekommt man einen solchen Gangster her?
Konsequent aus der Perspektive von Nick erzählt, mit einem hochkarätigen Schauspielerensemble, liebevollen Charakterzeichnungen und stimmiger Ausstattung, ist Regisseur Laurent Tirard eine ebenso amüsante wie eigenständige Verfilmung des Kinderbuchklassikers gelungen. In seiner Heimat lockte Der kleine Nick mehr als 5,5 Millionen Besucher in die Kinos und war damit die erfolgreichste einheimische Produktion des Kinojahres 2009.
Ein Film im nostalgischen Gewand, aber keineswegs altbacken! Die Pointen ergeben sich aus skurriler Situationskomik und einem zeitlosen Slapstick-Humor der gelungenen Sorte. Der Komödien-Hit aus Frankreich ist ein wunderbarer Familienfilm, bei dem sich die Großen mindestens so gut amüsieren können wie die Kleinen. Lange nicht so lauthals gelacht im Kino!
Walli Müller, BR-online, zitiert nach http://jugendkulturservice.de/ger/b...
