Sternberg bleibt!

Freitag 12. März 2010, von Barbara Windisch // Schule

Berlin, den 11. März 2010

Liebe Eltern,

gestern Nachmittag war ich mit allen Schulleitern des Bezirks zur Vorstellung des überarbeiteten Schulentwicklungsplans beim Stadtrat Hapel eingeladen. Das „Bezirksamt“ (die 6 Stadträte) hatte sich am Dienstag nach einer langen Debatte geeinigt:

In Tempelhof-Schöneberg soll keine Grundschule geschlossen werden. An zahlreichen Schulen sollen im ganzen Bezirk insgesamt 9 Züge (54 Klassen) eingespart werden.

Die Sternberg-Grundschule wird zweizügig weitergeführt, d.h. zum nächsten Schuljahr werden wieder zwei Klassen aufgenommen (wir werden dann 4 JÜL-Klassen haben).

Der Rückert-Oberschule soll ein Klassenzimmer für die zweite bilinguale 5. Klasse zur Verfügung gestellt werden, da wir drei 6. Klassen entlassen und somit einen Raumüberschuss haben. Die Essensversorgung der Rückertschüler im beginnenden Ganztagsbetrieb soll nach Aussage von Herrn Gapp (Schulamt) ausschließlich in Räumen der Rückert-Oberschule organisiert werden.

Auch die Teltow-Grundschule soll erhalten bleiben.

Diese Änderungen im Schulentwicklungsplan werden erst dann veröffentlicht, wenn die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 17. März über diesen überarbeiteten Plan in Kenntnis gesetzt worden ist.

Liebe Eltern, ich bin froh, dass nun diese Entscheidung vorliegt, Ruhe eintreten kann und wir (das ganze Kollegium) wieder mit ganzer Kraft zum Wohle aller Schülerinnen und Schüler weiterarbeiten können.

Mit freundlichen Grüßen Jörg Brode (Schulleiter)

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1 Nachricht

  • Sternberg bleibt - wenn ... 16. März 2010 11:09, von Klaus Meier

    Sehr geehrter Herr Brode,

    natürlich freuen wir uns alle über unseren Erfolg, jedoch sind die grundsätzlichen Probleme nicht vom Tisch, wie ich in einem anderen Artikel beschrieben habe.

    Wir haben gestern bei einem Treffen der Elterninitiativen aus Tempelhof-Schöneberg festgestellt, dass weiter gespart werden soll und weiterhin alle Grundschulen im Bezirk auf dem Prüfstand stehen. Wenn die Sternberg-Grundschule wirklich auf Dauer am Leben bleiben soll, dann brauchen wir jetzt ein neues Schulprofil. Die Schule muß offen für Vorschläge und Kritik aller Beteiligten sein und ihre Mitarbeit einfordern und unterstützen.

    Eine Schule, die Lebensraum und Agora ihrer Mitglieder ist, hat die besten Chancen.

    Nebenbei - daß für Eltern die Abwanderung zu Privatschulen regelmäßig in eine Sackgasse führt, zeigen die Probleme der hochgelobten Phorms Grundschulen. Wenn die Besitzer beschließen, daß sich pädagogische Angebote nicht lohnen, wird bei den Privaten radikaler gekürzt als im öffentlichen Sektor vorstellbar.

    Auf jeden Fall danke ich Ihnen für die gute und faire Zusammenarbeit und setze weiter auf unser gemeinsames Engagement für die Entwicklung der Sternberg-Grundschule.

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16/03 — Sternberg bleibt - wenn ... — von Klaus Meier

Sehr geehrter Herr Brode, natürlich freuen wir uns alle über unseren Erfolg, jedoch sind die grundsätzlichen Probleme nicht vom Tisch, wie ich in einem anderen Artikel beschrieben habe. Wir haben (...) Weiterlesen »