Wir in Europa

Montag 1. Juni 2009, von Annett Welzien // Projekte

In den letzten Wochen hat sich die Klasse 4a sehr intensiv mit dem Thema Europa beschäftigt. Ausgehend von der Idee einer musikalischen Reise durch unseren Kontinent, entwickelte sich das Unterrichtsvorhaben zu einem fächerübergreifenden Projekt (Deutsch, Sachunterricht, Musik). In Gruppen suchten sich die Kinder jeweils ein europäisches Land aus, zu dem sie kriteriengeleitet eine Präsentation erarbeiteten, deren Bestandteil auch ein landestypisches Musikstück war. Die Kinder erfuhren durch ihre MitschülerInnen viele interessante Informationen über Großbritannien, Frankreich, Spanien, Portugal, Schweden, die Türkei, Ungarn, die Ukraine, Russland und Italien. Die meisten Kinder scheuten sich dabei auch nicht, ihr Lied oder ihren Reim in der Sprache ihres ausgewählten Landes vorzutragen bzw. einige wichtige Alltagswörter zu lernen. Unterstützung fanden sie bei so manchem Lehrer, der hierbei seine Sprachkenntnisse anwenden konnten. Das Musikprojekt fand seinen Höhepunkt in einem gemeinsamen Europa-Frühstück, bei dem, dank der tatkräftigen Unterstützung der Eltern, viele europäische Spezialitäten mitgebracht wurden. Die Kinder waren sehr motiviert bei der Ausarbeitung ihrer Präsentation und beurteilten das Projekt abschließend sehr positiv. Im Sachunterricht wurden anschließend noch weiterführende Aspekte, wie zum Beispiel die Europäische Union, behandelt.

Meinung der Kinder:

"Jedes Kind hat ein Land gewählt und hat sich in einer Gruppe zusammen gefunden. Jede Gruppe hat die Plakate und die Texte vorbereitet, weil sie es in der Klasse vorstellen wollten. Es endete alles mit einem schönen Europa-Frühstück, bei dem die Kinder eine Spezialität aus ihrem Land mitbrachten. Die Klasse hat viele neue Essenssachen entdeckt." (Noa)

"Das Europa-Frühstück war ein sehr schönes Frühstück. Es war so: Jeder musste etwas mitbringen, z.B. Wurst, Käse, Tee usw. Aber davor haben wir viel über Portugal, die Türkei, Spanien, Schweden, Großbritannien, Frankreich, Italien, Russland, die Ukraine und Ungarn gelernt. Dann sollte jeder etwas von seinem vorgestellten Land mitbringen, natürlich nur die, die konnten. Ich würde gern noch einmal so ein Europa-Frühstück machen." (Âbide-Nûr)